Nootropika- Der ultimative Leitfaden 2021

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Unter uns: Hast Du auch schon einmal darüber nachgedacht, Nootropika zu nehmen, um Deine Konzentration zu steigern und so Deine Ziele schneller zu erreichen?

Nein?

Ach, Du fragst Dich, was dieses komische Wort überhaupt bedeuten soll?

Schön – dann ist der nachfolgende Leitfaden genau das Richtige für Dich! Du erfährst hier nämlich alles über die Gehirn-Booster Nootropika, die versprechen, dass Du Deine geistige Leistungsfähigkeit steigern kannst.


Warum Du Dich damit überhaupt damit beschäftigen solltest? Nun, vielleicht ist ein (pflanzliches) Nootropikum ja genau das letzte Quäntchen, das Dir noch zu Deinem Erfolg fehlt?

Vielleicht brauchst Du diesen Extra-Schub, um tatsächlich zu geistiger Höchstleistung aufzufahren?

Vielleicht aber bist Du auch einfach nur neugierig und möchtest alle wichtigen Informationen zu dem Thema in verständlicher Form erhalten, um Dein Wissen zu erweitern.

So oder so: Falls Du einen Einstieg in das Thema finden möchtest, findest Du in diesem Leitfaden alle Informationen, die Dir Deinen Einstieg erleichtern werden

Zunächst erfährst Du, was Nootropika genau sind und wie Sie Dir helfen sollen. Anschließend lernst Du mehr über die Wirkstoffe und darüber, ob und welche Nootropika wirklich sicher sind.

In den anschließen beiden Abschnitten erfährst Du, welche verschiedenen Nootropika es gibt. Zuerst, welche Nootropika auf synthetischen Wirkstoffen bestehen und in Deutschland nicht rezeptfrei erhältlich sind. Und dann, welche rezeptfreien Alternativen es gibt, erfährst Du im darauffolgenden Abschnitt.

Schließlich

Am Ende des Artikels wirst Du mehr über Nootropika wissen als wahrscheinlich 99 Prozent der Bevölkerung.

Aber Achtung: Die Informationen, die Du in diesem Artikel liest, stellen keine medizinische Beratung dar und sind auch kein Ersatz für eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Wir sind weder Ärzte noch Apotheker und übernehmen keine Haftung. Wenn Du vorhast, ein Nootropikum zu nutzen, solltest Du darüber vorher unbedingt mit Deinem Arzt sprechen und für sämtliche Risiken und Nebenwirkungen Deinen Arzt oder Apotheker fragen!

Ready? Dann los, auf geht’s!

Was sind Nootropika?


Nootropika (In der Einzahl „Nootropikum“) ist eine Bezeichnung für alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die zur Verbesserung des Geistes beitragen. Ursprünglich wurde der Begriff „Nootropikum“ bzw. „Nootropika“ aus dem Altgriechischen abgeleitet. „Nou“ bedeutet im Griechischen “ für den Geist“ und „trapein“ für „verändern“. Nootropika sollen also also den Geist verändern – natürlich in positiver Weise.

Der „Erfinder“ der Nootropika, der rumänische Arzt Dr. Corneliu E. Giurga, charakterisierte Nootropika durch neun Merkmale. Danach ist eine Substanz als Nootropikum zu sehen, wenn sie:

1.) Eine unmittelbare positive Wirkung auf Geist hat.

2.) Es auf das Großhirn und nicht auf andere Gehirnebenen einwirkt.

3.) Dabei hilft, die Hirnaktivität auszuüben

4.) Das Lernen und Gedächtnis verbessert

5.) Sie die Widerstandsfähigkeit gegen Störungen der Gehirnleistung erhöht

6.) Das Gehirn gegen verschiedene physikalische oder chemische Verletzungen (z.B. durch Barbiturate oder Scopolamin) schützt

7.) Die Funktionsfähigkeit des Gehirns verbessert

8.) Nicht über die übliche Pharmakologie von anderen psychoaktiv Medikamente (z.B. Sedierung, motorische Stimulation) wirkt

9.) Nur sehr wenige Nebenwirkungen und eine extrem niedrige Toxizität hat

Du siehst also: Es ist sehr genau definiert, was ein Nootropikum ist. Trotzdem haben sich mittlerweile eine Vielzahl von verschiedenen Begriffen eingebürgert, die dieser Definition mal mehr und mal weniger entsprechen.

Ein beliebtes Synonym ist beispielsweise „Smart Drugs“ – und das ist nicht ganz richtig! Ist die Rede von Smart Drugs, sind eigentlich nicht die in Deutschland rezeptfrei erhältlichen Nootropika gemeint, sondern eher Medikamente, die unter das Arzneimittelgesetz fallen und somit nicht frei im Handel erhältlich sind (und ein verschreibungspflichtiges Medikament wäre nicht verschreibungspflichtig, wenn es sehr wenige Nebenwirkungen und eine extrem niedrige Toxizität hätte, siehe Punkt 9).

Ein Beispiel für Smart Drugs ist Ritalin. Viele Menschen in Deutschland nutzen das verschreibungspflichtige Medikament um ihre Leistung zu steigern (der Verbrauch ist aber immerhin rückläufig). Nootropika hingegen bezeichnen alles, also sowohl Medikamente als auch rezeptfrei erhältliche Nahrungsergänzungsmittel.

Andere verwandte Begriffe für Nootropika sind übrigens „Neuro Enhancer“ oder „Cognitive Enhancer“. Manchmal ist auch von  Neurotropika oder Neuroenergetik die Rede.

Doch egal, wie es genannt wird, wichtig ist sich folgendes zu merken. Ein Nootropikum sollte bestmöglich die neun genannten Punkte erfüllen. Nur dann ist gewährleistet, dass es auch tatsächlich die beabsichtigten Ziele bei gleichzeitig möglichst geringen Risiken erreicht.

Wenn Dir diese neun Punkte noch zu schwammig sind und Du erfahren möchtest, was Nootropika ganz konkret machen, solltest Du jetzt weiterlesen.

Wie können Dir Nootropika helfen?

Grundsätzlich sind Nootropika als „Alleskönner“ entwickelt worden.  Ob du nun psychischen Stress und Müdigkeit abbauen willst oder eher mehr Motivation, Überzeugungskraft und Konzentration aufbauen willst –  Cognitive Enhancement soll Dir für nahezu jede psychische Herausforderung eine Lösung bieten.

Selbst mehr Kreativität sowie ein besseres Zahlenverständnis sollen sich mit einem Nootropikum verwirklichen lassen. Angeblich können auch Depressionen sowie Angstzustände erfolgreich mit Nootropika behandelt werden. 

Hier einige der wichtigsten Effekte, die Nootropika haben sollen:

  • Grundsätzlich positive Auswirkung auf das Gedächtnis und weniger Vergesslichkeit.
  • Eine bessere Problemlösungsfähigkeit ist realisierbar
  • Verbesserung der sozialen Fähigkeiten sowie Zunahme der Kontaktfreudigkeit
  • Erhöhte Sinnes- und Detailwahrnehmung
  • verbessertes sprachliches Ausdrucksvermögen.
  • Erhöhung der Aufmerksamkeitsspanne
  • schnellere Reaktionsfähigkeiten.
  • Realere Träume sowie Klarträume
  • verbesserte Erinnerungen
  • vermehrte Vorstellungskraft, mehr Wissensabruf Steigerung des Lernvermögens
  • Allgemein bessere Lebensstimmung sowie
  • Befreiung von Angstzuständen. 

Ganz schön vollmundige Versprechen, oder? Ob diese Versprechungen tatsächlich erfüllt werden können, ist natürlich anzuzweifeln. Viele Menschen berichten darüber, dass ihnen die rezeptfreien Nootropika überhaupt nichts gebracht haben.

Viele Menschen, die Medikamente als Nootropika missbraucht habe, berichten von Nebenwirkungen. Doch es gibt auch viele, die sehr wohl von einer verbesserten Leistungsfähigkeit sprechen.

Wenn Du herausfinden willst, ob diese Versprechungen wahr oder unwahr sind, wirst Du also letztlich nicht darum herumkommen, selbst das eine oder andere rezeptfrei erhältliche Nootropikum auszuprobieren. Aber auch wenn nur ein paar von den Versprechungen eintreffen, könnte es sich lohnen.

Wenn Du jetzt schon merkst, dass Du lieber nicht auf eine „chemische Hilfe“ zurückgreifen möchtest, findest Du hier auf Badly behaved eine Reihe von Artikeln, wie Du ähnliche Effekte durch das Etablieren von neuen Gewohnheiten erzielen kannst. Beispielsweise wie Du Deine Resilizen erhöhen kannst oder wie auch Du alle Deine Ziele erreichen kannst.

Falls Du aber doch mehr über diese Nootropika erfahren und sie vielleicht sogar ausprobieren willst, solltest Du Dich vorher erst einmal mit der Wirkungsweise und den Wirkstoffen beschäftigen. Mehr darüber erfährst Du im nächsten Abschnitt.

So wirken Nootropika

In Normalfall wirkt ein Nootropikum über eines von drei Hauptmechanismen. Aber auch eine Kombination, mit mehreren Wirkmechanismen ist möglich:

  1. Zum ersten kann ein Nootropikum dafür sorgen, dass dem Hirn mehr Sauerstoff zur Verfügung steht.
  • Zweitens kann die neuronale Plastizität angeregt werden, wodurch das Gehirn sich neuen Aufgaben, auf organischer Ebene anpassen kann.
  • Drittens können Nootropika die Konzentration von bestimmten Neurotransmittern stimulieren. 

Dabei bedienen sich Nootropika einer Reihe unterschiedlicher Wirkstoffe, die synthetischen oder pflanzlichen Ursprungs sein können.

Die verschiedenen Arten der Nootropika

Wenn von „Nootropika“ die Rede ist, sind damit in der Regel solche gemeint, die auf synthetischen Wirkstoffen bestehen. Die drei bekanntesten synthetisch hergestellten Wirkstoffe in Nootropika sind folgende:

1. Ampakine

2. Racetame

3. Peptide

Die meisten der Nootropika, die zu dieser Gruppe gehören, sind in Deutschland nicht rezeptfrei erhältlich und fallen in die Kategorie „Smart Drugs“. In Ihrem Ursprung sind nämlich alle drei als Wirkstoffe gegen bestimmte Krankheiten entwickelt worden und nicht primär dazu gedacht, als Nootropika verwendet zu werden.

Darüber hinaus sind diese Wirkstoffe bislang noch viel zu wenig erforscht, um als sicher zu gelten. Wir würden von einem Kauf darum dringend abraten (Siehe dazu auch den Abschnitt Nootropika versus Gehirndoping) – auch wenn es möglich ist, sich derartige Medikamente zu bestellen.

Eine alternative zu den verschreibungspflichtigen Nootropika bilden die rezeptfreien. Diese als Nahrungsergänzungsmittel klassifizierten Nootropika basieren dabei auf oft Koffein, Ginkgo, Bacopa, Guarana oder Ginseng. Weitere typische Wirkstoffe sind:

  • Galantamin
  • Huberzin A
  • Igelstachelbart
  • Vinpocetin
  • Schlafbeere
  • Rosenwurz
  • Magnesium-L-Threonat

Im Abschnitt „Rezeptfrei erhältliche Nootropika“ erfährst Du dann mehr über die einzelnen Nootropika.

Egal, ob synthetisch oder pflanzlichen Ursprungs: Diese Substanzen beeinflussen dabei unterschiedliche Neurotransmitter, um die gewünschten Effekte herbeizuführen:

  • Dopamin
  • Acetylcholin
  • Gamma-Aminobutersäure
  • Glutamat
  • Serotin
  • und Noradrenalin

Die Wirkung und die Wirkstoffe von Cognitive Enhancer sind dabei komplex und wirklich sehr unterschiedlich. Es ist darum sinnvoller, sich bestimmte Nootropika im Einzelnen anzugucken.

In Zukunft wirst Du auf Erfolgsspurt Besprechungen einzelner Nootropika finden, in der wir jeweils auf die genaue Zusammensetzung und die Wirkstoffe des einzelnen Nootropikums eingehen.

Doch egal welcher Wirkstoff, es gilt die Regel:

Auf die Kombination kommt es (oft) an

Ja, die meisten der Nootropika wirken am besten, wenn sie kombiniert eingenommen werden, sprich, in einem sogenannten Stack, was so viel wie Stapel bedeutet. 

Der simpelste und weltweit verbreiteteste Stack ist die Kombination von Koffein und L-Theanin (Aminosäure, die in den Blättern von grünem und schwarzem Teeenthalten ist. Diese Nootropika zählen schon für sich alleine gesehen, zu den beliebtesten überhaupt. Im gemeinsamen Zusammenspiel ergänzen sich diese Nootropika sehr gut und sollen so ihre Wirkung verstärken. 

Natürlich muss ein Stack nicht auf zwei Substanzen begrenzt sein. Viele erfahrene Anwender kombinieren viele Substanzen miteinander. Die Herausforderung dabei besteht allerdings darin, die Stacksubstanzen optimal zeitlich zu planen und zu dosieren.

Wenn Du also mit den Neuro-Enhancern erst anfängst, solltest Du Dich erst einmal auf ein bestimmtes Produkt konzentrieren. Falls Dir das zu wenig ist und Du gleich mehrere Substanzen ausprobieren möchtest, solltest Du lieber erst einmal vorgefertigte Stacks erwerben. 

Nootropika versus Gehirndoping

Bevor wir uns nun mit den einzelnen Arten der Nootropika befassen, noch ein Wort der Warnung. Wie oben schon erwähnt, werden Nootropika oft als Smart Drugs bezeichnet, was aber eigentlich nicht richtig ist. Immer mehr Studenten und Arbeitgeber entscheiden sich für den Gebrauch, sogenannter Smart Drugs, um eine Leistungssteigerung zu erzielen.

Viele sind der Annahme, das Smart Drugs und Nootropika dasselbe sind. Allerdings bezeichnet man als Smart Drugs eher Substanzen, wie Ritalin oder Adderall, die üblicherweise zur Behandlung von ADHS oder Narkoepilepsie eingenommen werden und nicht frei erhältlich sind, sondern unter das Arzneimittelgesetz fallen. 

Solltest du dich für den Missbrauch von Smart Drugs entscheiden, um deine Gehirnleistung zu steigern, hat das langfristig gesehen, gesundheitliche Folgen auf Deine körperlichen Organe, da Ritalin zum Beispiel Herz, Leber und Nieren angreifen kann. Außerdem besteht bei den sogenannten Smart Drugs ein hohes Abhängigkeitsrisiko, das nicht zu unterschätzen ist. 

Ohne ärztliche Verordnung solltest Du niemals versuchen, solche Medikamente zu erwerben oder zu verwenden – die langfristigen Nebenwirkungen werden Dir sehr viel mehr schaden als Dir die kurzzeitigen positiven Effekte nützen.

Rezeptfreie und frei erhältliche Nootropika sind eine deutlich bessere Alternative. Laut den Herstellern besteht bei einem Nootropikum keine Suchtgefahr und sie sind zudem frei erhältlich. Weiter unten erfährst du dann auch, wo du rezeptfrei erhältliche Nootropika oder vorgefertigte Stacks kaufen kannst. 

Zur Information erhältst Du aber zunächst einen Überblick über die rezeptpflichtigen Smart Drugs. Denn wenn Du Dich im Internet so umschaust, wirst Du sehen, dass es schwierig ist, eine Entscheidung zu treffen, welche Nootropika Du kaufen solltest.

Da gibt es eine Menge deutschsprachiger Webseiten, die Dir rezeptflichtige und illegale Substanzen verkaufen wollen und am Ende könntest Du möglicherweise etwas kaufen, das Dir schaden kann.

Das vermeintlich harmlose Nahrungsergänzungsmittel ist dann in Wirklichkeit ein Medikament…Damit Dir das nicht passiert und damit Du besser verstehst, was Dir angeboten wird also hier erst einmal ein Überblick über Smart Drugs, die auf synthetisch hergestellten Wirkstoffen beruhen.

Die drei synthetischen Nootropika-Arten

Grundsätzlich gibt es bei rezeptpflichtigen Nootropika drei große Gruppen von Wirkstoffen: Racetame, Ampakine und Peptide Die meisten rezeptflichtigen Medikamente, die gerne als Nootropika missbraucht werden, lassen sich einer dieser drei Wirkstoff-Gruppen zuordnen.

Die erste Gruppe der Nootropika: Racetame

Racetame zählen zu den ältesten Nootropika überhaupt – sie sind in Deutschland verschreibungspflichtig.

Das erste, von Dr. Giurga entwickelte Nootropikum, Piracetam, beispielsweise ist ein verschreibungspflichtiges Medikament aus der Gruppe der Racetame, ebenso die zehn mal stärkere Nachfolgesubstanz Pramiracetam. Nootropika, die auf solchen Wirkstoffen beruhen, sind in Deutschland nicht rezeptfrei erhältlich.

Zwischen den verschiedenen Racetamen gibt es kleine Unterschiede, während alle eins gemeinsam haben – nämlich, dass sie Gedankenübergänge erleichtern und die Fähigkeiten, zur Fokussierung und Konzentration verbessern sollen.

Außerdem sollen sie das Gedächtnis verbessern sowie den Abruf von Erinnerungen erleichtern. Selbst auf den Bewegungsapparat sollen sich Racetame positiv auswirken, wodurch Racetame als echte Allrounder gelten.

Da diese Wirkstoffe ursprünglich für Medizin entwickelt wurden, finden Racetame auch im medizinischen Bereich ihre Anwendung. So kommen sie bei Demenz, Alzheimer und Depressionen erfolgreich zum Einsatz.

Die hauptsächliche Wirkungsweise der Racetame besteht darin, den Blutfluss des Gehirns zu steigern und somit die Sauerstoffzufuhr zu erhöhen. Dadurch wird die Leistung des Hirns gesteigert, da es wesentlich mehr Energie zur Verfügung hat und somit erheblich mehr Leistung erbringen kann als unter normalen Suaerstoffbedingungen.

Außerdem beeinflussen Racetame ein breites Gehirnspektrum, wodurch eine schnellere Übertragung von Informationen, zwischen den Neuronen ermöglicht wird. Ein Grund, warum Racetame so effektiv sind, besteht darin, dass sie die Hirn-Blutschranke ohne Schwierigkeiten überwinden können.

Dadurch erreicht der Stoff das gewünschte Ziel im Körper, nämlich das Hirn, wo es seine gesamte Wirkung entfalten kann. 

Racetame werden von Anwendern vielseitig kombiniert werden oft in Stacks konsumiert.Oft werden Racetame mit Cholin kombiniert, da durch die gesteigerte Gehirnleistung auch mehr Cholin verbraucht wird und der Körper mit der eigenen Cholinproduktion nicht mehr hinterher kommt.

Da es bei Racetam gelegentlich zu Kopfschmerzen kommen kann, soll durch die Einnahme von Cholin dieser Begleiterscheinung vorgebeugt werden. 
Bekannte Racetame sind:

  • Aniracetam
  • Oxiracetam
  • Piracetam
  • Pramiracetam
  • Coluracetam
  • und Phenylpiracetam

Obwohl sich diese Medikamente als Nootropika einer gewissen Beliebtheit erfreuen, solltest Du immer im Hinterkopf behalten, dass sie Medikamente sind und als solche behandelt werden müssen – wenn Sie Dir nicht ärztlich verschrieben wurden, solltest Du unter allen Umständen die Finger von ihnen lassen!

Die zweite Gruppe der synthetischen Nootropika: Ampakine

Eine weitere Gruppe der Wirkstoffe sind Ampakine -. Die bekanntesten Nootropika dieser Gruppe sind gegenwärtig Sunifiram und Unifiram – sie sind in Deutschland nicht rezeptfrei erhältlich, da die Verwendung von Ampakinen als Nootropika missbräuchlich ist.

Aus gutem Grund: In der Medizin werden Ampakine nur bei Erkrankungen eingesetzt, gegen die es keine anderen Heilmittel gibt. Typischerweise sind das Krankheiten, bei denen die Betroffenen haben oft einen niedrigen Intelligenzquotienten haben und unter schweren Lernstörungen bzw. erheblich kognitiven Beeinträchtigungen leiden.

Die Dritte Gruppe der Nootropika: Peptide

Peptide, wie das oft verwendete Noopept, zählen zu der dritten Klasse der Nootropika. Ihre Wirkung ist vergleichbar mit der der Racetame ist. Dieses Nootropika sollen die Ausdrucksweise und die Detailwahrnehmung verbessern. Zusätzlich sollen vergleichbare Erfolge beim Erinnern und Lernen erzielt werden wie bei der Einnahme von Racetame oder Ampakine.

Ferner sollen Peptide die Seh- sowie Hörfähigkeit verbessern und das Gehirn langfristig vor Schäden schützen, die altersbedingt auftreten. Ursprünglich wurde Noopept hergestellt, um Gehirne wieder zu mobilisieren, die durch erhöhten Alkoholmissbrauch geschädigt wurden.

Außerdem kam es zum Einsatz, wenn aufgrund eines Schlaganfalls oder einer Hirnverletzung, verloren gegangene Erinnerungen wieder teils oder komplett hergestellt werden sollten. Auch bei Schlafstörungen und Depressionen sagt man diesem Nootropikum eine positive Wirkung nach, wodurch es wesentlich stärker, als beispielsweise die Smart Drug Piracetam ist.

Die medizinische Wirkung erzielen Peptide durch die Anregung der Produktion von NGF und BDNF, sogenannten Nervenwachstumsfaktoren. Durch eine erhöhte Produktion dieser Stoffe wird die Generierung neuer Nervenzellen verbessert und die Kapazität sowie die Plastizität des Gehirnes gesteigert.

Ein Gehirn, das eine hohe Plastizität aufweist, reformiert sich wesentlich besser, wodurch es sich unproblematischer an neue Gegebenheiten anpassen kann, wodurch wiederum die kognitive Leistungsfähigkeit gesteigert wird. 

Doch auch von Peptiden solltest Du, genau wie von Racetame und Ampakine die Finger lassen, wenn sie Dir nicht ärztlich verschrieben wurden – es sind ernstzunehmende Medikamente, die falsch angewendet zahlreiche gesundheitliche Folgen haben können, die Du nicht abschätzen kannst, wenn Du keine medizinische Ausbildung hast. Zudem gibt es zu allen drei Wirkstoffen auch noch viel zu wenig Studien und Forschungen.

Zusammenfassung zu den synthetischen Nootropika

Du hast jetzt einen Einblick in die verschiedenen Smart Drugs bekommen, damit Du besser abschätzen kannst, womit Du es zu tun hast, wenn Du Nootropika probieren möchtest. Im Internet kannst Du viele dieser Medikamente zwar kaufen und die Webseiten, die sie anbieten, sind oft auch im besten Deutsch geschrieben. Das bedeutet noch lange nicht, dass diese Medikamente auch in Deutschland erhältlich und ohne Gefahren sind. Wie Du jetzt mehrfach gelesen hast, ist das Gegenteil der Fall.

Anders sieht es bei Nootropika aus, deren Wirkstoffe auch pflanzlich gewonnen werden und in Deutschland legal und rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel erworben werden können. Sie versprechen eine ähnliche Wirkung wie die Smart Drugs, allerdings sind sie aufgrund der geringeren Bedenklichkeit für den Handel in Deutschland freigegeben. Wenn Du also darüber Nachdenkst, Nootropika zu nutzen. Solltest Du Dir diese genauer anschauen.

Die pflanzlichen Nootropika

Wie bereits erwähnt basieren die rezeptfrei erhältlichen Nootropika auf Wirkstoffen, die sich meistens auch in Pflanzen wiederfinden. Die häufigsten Bestandteile dieser Nootropika sind folgende:

  • Koffein
  • Cholin
  • ALCAR
  • Bacopa
  • Guarana
  • Ginseng
  • Ginkgo,
  • Galantamin
  • Huberzin A
  • Igelstachelbart
  • Vinpocetin
  • Schlafbeere
  • Rosenwurz
  • Magnesium-L-Threonat

Es würde den Rahmen sprengen, im Detail auf jeden einzelnen dieser Wirkstoffe einzugehen. Wir wollen aber trotzdem auf drei sehr wichtige eingehen: Cholin, Alcar und Ginko

Cholin

Bei Cholin handelt es sich um einen wasserlöslichen, essenziellen Nährstoff für den Körper, der sehr nahe mit den verschiedenen Vitamin B verwandt ist. Es ist für die Förderung eines gesunden Gehirns, Intelligenz sowie die Neuroplastizität verantwortlich. Seine Wirkung entfaltet Cholin dadurch, dass es für den Neurotransmitter Acetylcholin, ein Baustein ist, sowie ein wichtiger Bestandteil, von gesunden Zellmembranen.

Viel bekannter ist Cholin aber für seine effektive Wirkung im kognitiven Bereich, denn Cholin wird benötigt, dass sich die Hirnzellen regenerieren können und die Gesundheit dieser, aufrecht gehalten bleibt. Dies funktioniert mit Cholin vor allem, weil es die Signalstärke zwischen den verschiedenen Neuronen erhöht, die Zellmembranen stärkt und die strukturelle Integrität der Zellen enorm bessert.

Cholin ist in vielen Bereichen hilfreich. So findet es bei Demenz, Alzheimer, Depressionen und Schizophrenie Einsatz. Selbst Bodybuilder und Athletennutzen Cholin, um Fit zu bleiben und gegen Müdigkeit zu entgegenzuwirken. Auch zur Vorbeugung von Krankheiten wie Krebs, Tourette und Hirnschäden, wird Cholin erfolgreich verwendet.

Des Weiteren wurde festgestellt, dass Mütter, die während ihrer Schwangerschaft, erhöhtes Cholin zu sich nahmen, Babys mit einem höheren IQ zur Welt brachten. 

Obwohl der Körper Cholin in gewissen Mengen selber herstellen kann, werden dennoch externe Quellen benötigt, um den notwendigen Tagesbedarf zu decken. Gebildet wird dieser Nährstoff, um die übermäßige Bildung von Fetten in der Leber zu verhindern.

Cholin wird darüber hinaus über die natürliche Nahrung aufgenommen. Allerdings erreichen rund 90 % nicht die empfohlene Menge Cholin, wodurch es zu einem Mangel kommt. Dadurch kann das Gedächtnis stark beeinträchtigt und Denkprozesse erschwert werden. Das wiederum kann unter Umständen sogar auf die Stimmung drücken.

Cholin findet sich in Nahrungsergänzungsmitteln wie Optineuro® oder Solidmind FOCUS Kapseln. Diese tragen dazu bei, das Erinnerungsvermögen zu verbessern, die Lernfähigkeit sowie logische Denkprozesse zu steigern und sich ohne Ablenkungen konzentrieren zu können.

Die ausreichende Versorgung mit Cholin ist vor allem für das spätere Leben von großer Bedeutung, da ein Cholinmangel zu kongitivem Verfall führen kann und somit Alzheimer und Demenz begünstigt. 

Da Cholin nur sehr wenige Nebenwirkungen hervorruft und keine ernsthaften Risiken birgt, wird es als besonders sicher eingestuft. Kommt es jedoch zu täglichen Dosen, die über 3,5 Gramm liegen, kann es zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen unter anderem Darmbeschwerden, Müdigkeit, vermehrtes Schwitzen, erhöhter Blutdruck und Übelkeit.

Auch Schlafstörungen, Appetittlosigkeit und Müdigkeit können auftreten. Je höher also die Dosis ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zu einer der Nebenwirkungen kommen kann. In niedrigen Dosen angewandt, gilt Cholin aber sogar bei Kindern als ungefährlich. Eine empfohlene Dosis liegt hier bei 1 bis 2 Gramm, was abhängig vom Alter des Kindes ist. Durch eine kombinierte Einnahme von Alpha GPC, können Nebenwirkungen vorgebeugt werden.

ALCAR

ALCAR ist für zahlreiche Körperfunktionen äußerst wichtig. Dazu zählen zum Beispiel das Gedächtnis, die Neuroplastizität als auch der Stoffwechsel. Es handelt sich dabei um eine modifizierung des bekannten Carnitin und ist wesentlich effektiver. Auch die bioverfügbarkeit ist bei ALCAR erheblich besser, als bei Carnitin.

ALCAR fällt unter die Nootropika, was bedeutet, das es einen positiven Einfluss auf die Hirnfunktionen sowie den Verstand hat. Viele Menschen sagen, dass die Einnahme von ALCAR klare Gedanken verschafft und mentale Aufgaben wesentlich leichter fallen.

ALCAR und seine Wirkung

ALCAR wird nach der Einnahme, über den Darm, im Körper aufgenommen und gelangt so in den Blutkreislauf. Ander, als viele andere Nootropika ist es in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke unproblematisch zu überwinden, wodurch ALCAR schnell im zentralen Nervensystem eindringen kann.

Ab hier besteht seine Wirkung darin, Bausteine, für den Neurotransmitter, Acetylcholin zu liefern. Dieser Neurotransmitter ist widerum eine Reihe, verschiedener, kognitiver Funktionen verantwortlich. Dazu zählen:

  • Das Formieren von Erinnerungen und der Lernkapazität
  • Der verbesserte Abruf von Informationen
  • Eine bessere Aufmerksamkeit
  • Eine erhöhte Konzentration.

In Verbindung mit Cholin, kann ALCAR eine besonders effektive Wirkung zeigen. Außerdem bekämpft ALCAR freie Radikale, wodurch es die Zellen vor Zellschädigungen und Zelltod schützt. Des Weiteren sagt man ALCAR eine beruhigende Wirkung nach. 

Die Dosierung von ALCAR

ALGAR wird am besten zwischen 500 und 1000 mg eingenommen. Die Menge kann auf ein Mal eingenommen werden, wobei empfohlen wird, die Dosis über den Tag zu verteilen, damit ALCAR effektiver wirken kann. Es sollte zu Beginn eine niedrige Dosis von 500 mg genommen werden, welche du langsam steigern kannst, bis eine Wirkung wahrgenommen wird.

Erhöhe die Dosis wirklich nur dann, wenn es dein Körper gut verträgt und zulässt. Sofern dein Arzt dir eine höhere Dosis empfiehlt, kannst du auch über die 1000 mg hinausgehen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Nebenwirkungen kommen kann, steigt hier enorm.

Ginkgo Biloba

Ginkgo Biloba ist vor allem dafür bekannt, eine positive Wirkung auf das Gehirn zu haben. Ginkgo sorgt dafür, dass Informationen sowie Fakten besser abgerufen werden können und ein energiereicher, mentaler Zustand erreicht wird.

Auch hier wird die Neuroplastizität gefördert, indem Ginkgo den Neurotransmitter Acetylcholin schützt. Gestärkt werden kann dieser Effekt, wenn Ginkgo, in Kombination mit einer Cholinsubstanz gestackt wird.

Außerdem gilt Ginkgo als natürlicher MAO-Hemmer , wodurch mehr Energie geliefert wird. Depressionssymptome gehören somit also der Vergangenheit an. Des Weiteren wird beobachtet, dass Menschen nach der Einnahme von Ginkgo sich besser Fakten merken können und Menschen, die unter ADHS leiden, ihre Gedanken besser unter Kontrolle bekommen.

Außerdem wird Ginkgo nachgesagt, dass es eine positive Wirkung bei Patienten erzielen kann, die unter Ohrgeräuschen, Tinnitus oder einem Hörsturz leiden. 

5.1 Auf die Dosierung kommt es an
Da die Forschung im medizinischen Bereich von Ginkgo nur sehr begrenzt ist, gibt es bisher auch noch keine empfohlene Standarddosierung, die empfohlen werden kann. Dennoch kann gesagt werden, dass Ginkgo bei einer Dosierung von 120 bis 600 mg pro Tag, unbedenklich und risikofrei eingenommen werden kann.

Bist du jedoch gegen stimulierende Mittel empfindlich, sollte die Dosis eher im unteren Bereich liegen. Gestackt mit Cholin oder Vinpocetin, können hier sehr gute Wirkungen erzielt werden. 

5.2 Nebenwirkungen von Ginkgo Biloba
Die meisten Menschen vertragen Ginkgo sehr gut und eine Einnahme birgt meistens keine gravierenden Nebenwirkungen. In seltenen Fällen kann es temporär jedoch zu Übelkeit, Herzrasen und Schläfrigkeit kommen.

Wichtig ist, dass die erworbene Substanz immer aus den Blättern des Ginkgobaumes hergestellt sind und nicht aus den Samen, da es sonst zu sehr starken Nebenwirkungen kommen kann.

Da Ginkgo den Blutkreislauf ordentlich ankurbelt, solltest du Ginkgo nicht anwenden, wenn du Blutverdünner einnimmst oder kurz vorher operiert worden bist, da es sonst zu exzessiven Blutungen kommen kann. Die Einnahme von Ginkgo Biloba bringt folgende Vorteile mit sich:

  • verbessert auf natürliche Weise die Gedächtnisleistung
  • optimiert die Konzentration als auch das Durchhaltevermögen
  • bewältigt Stress im Alltag und sorgt für mehr Resistenz
  • und sorgt für ein funktionierende Nervensystem.

Wie sicher sind Nootropika wirklich für die Gesundheit?

Da das Thema Nootropika gerade in Deutschland noch relativ jung ist, wird das Thema natürlich auch mit einer gewissen Skepsis sowie Vorsicht betrachtet. Zu Recht! Denn auch rezeptfreie Nahrungsergänzungsmittel sind keine einfachen Lebensmittel.

Bevor Du Deinem Körper eine fremde Substanz zuführst, solltest Du Dich gründlich darüber informieren. Immerhin kann aber generell gesagt werden, dass die meisten Nootropika über Jahrzehnte von Menschen angewendet werden, wobei kaum jemand zu Schaden gekommen ist. 

Zudem werden für Nootropika auch Substanzen verwendet, die nicht nur die Leistung steigern, sondern eben auch das Hirn sogar vor Schäden schützen (Du erinnerst Dich an die Definition von Dr. Corneliu E. Giurga?), indem sie freie Radikale abbauen und so oxidativen Stress vermeiden.

Wenn Du also ein rezeptfreies Nootropikum, das auf pflanzlichen Wirkstoffen basiert, ausprobierst, hast Du schon einmal eine gewisse Sicherheit.

Doch auch bei rezeptfreien Nootropika solltest Du mit einer niedrigen Dosis anfangen und diese nach und nach steigern – Du weißt nie, wie Dein Körper darauf reagiert! Darum solltest Du das Nootropikum oder den Stack nur bei guter Verträglichkeit erhöhen. Sobald du eine Wirkung wahrnimmst, kann sich die aktuelle Dosis dann so langsam einspielen. Nimmst du außerdem noch andere Medikamente ein, solltest du unbedingt vorher mit deinem Arzt Rücksprache halten!

Bei der Einnahme von Nootropika kommt es auf die richtige Dosierung an. Diese sollte auch nicht zu hoch ausfallen, da beim Überschreiten einer bestimmten Schwelle, die Wirkung von Nootropika rapide absinkt.

Eine zu niedrige Dosis hingegen kann dafür sorgen, dass die gewünschte Wirkung komplett ausbleibt. Außerdem kann der Körper sogenannte Toleranzen entwickeln. Auf diese kommen wir aber noch später zu sprechen. 

Bevor wir aber weiter über rezeptfreie cognitive Enhancer sprechen, noch ein Wort der Warnung.

So verwendest du Nootropika

Auf dem Markt werden inzwischen schon fertig kombinierte Stacks angeboten, denn viele Nootropika entfalten erst ihre gesamte Wirkung, wenn Sie in einer Kombination, mit anderen Stacks eingenommen werden.

Die Effektivität einzelner Nootropika lässt sich so um ein Vielfaches steigern. Bei manchen Nootropika ist eine Kombination sogar notwendig, damit überhaupt eine Wirkung erzielt werden kann. Deshalb ist es wichtig, dass Substanzen kombiniert werden, die sich optimal ergänzen und gegenseitig eine Wirkungssteigerung erzielen. Stacks gibt es für die verschiedensten Anwendungsbereiche.

So gibt es Stacks, die auf die Konzentration und Leistungssteigerung abgestimmt sind, während andere einen medizinischen Aspekt haben und bei Depressionen sowie Angstzuständen zum Einsatz kommen. Was für dich am besten ist, hängt natürlich von deinen persönlichen Problemen an. 

Bei einer gewissenhaften Einnahme von Nootropika sind weder Nebenwirkungen noch Abhängigkeitserscheinungen zu erwarten.

Da aber verschiedene Substanzen, auf verschiedene Weise und in unterschiedlichen Dosierungen eingenommen werden müssen, wird besonders Anfängern empfohlen, einen vorgefertigten Stack zu erwerben.

Menschen, die schon Erfahrung mit Stacks und Nootropika haben, können später auch eigene Stacks, mit vielen verschiedenen Substanzen herstellen. Inzwischen gibt es auch einige Substanzen, die eher dazu prädestiniert sind, nur von erfahrenen Anwendern genutzt zu werden.

So werden Anfängern eher Substanzen zur oralen Anwendung empfohlen, während Substanzen, die gespritzt werden müssen, auch für sehr erfahrenen Anwender geeignet sind. Außerdem sollten Einsteiger erst mal schwachen Dosen einnehmen.

Die Forschung ist in Sachen Nootropika übrigens sehr aktiv und es werden in Zukunft wahrscheinlich noch eine Vielzahl, an neuerforschter Nootropika auf den Markt kommen. Daher ist es sinnvoll, wenn du dich immer auf dem Laufenden hältst. 

Doch nicht nur die Dosierung ist wichtig bei der Anwendung von Nootropika. So sollten auch die Zeiträume beachtet werden, in denen ein Nootropikum eingenommen werden soll bzw. kann.

Gegen manche Mittel kann der Körper nach mehrmaliger Einnahme, sogenannte Toleranzen entwickeln, sprich, die Dosierung muss ab einer bestimmten Schwelle erhöht werden, um den gleichen Wirkungseffekt beizubehalten.

Aus diesem Grund müssen bei manchen Nootropika sogenannte Zyklen beachtet werden, in denen der Körper sich durch eine Einnahmepause erholen kann und so keine Toleranz entwickelt.

Außerdem wird unter Nootropika unterschieden, die nur eingenommen werden, wenn sie wirklich benötigt werden und dann gibt es Nootropika, die regelmäßig eingenommen werden müssen, um eine volle und dauerhafte Wirkung zu erzielen.

Generell wird vor erstmaligen Einnahme von Nootropika empfohlen, mit dem Arzt Rücksprache zu halten. 

Wo du Nootropika kaufen kannst

Interessierst du dich für Nootropika und möchtest welche erwerben, sind diverse Shops aus dem Internet sehr zu empfehlen. Viele Nootropika fallen unter das Arzneimittelgesetzt und sind deshalb nicht für den Verkauf in Deutschland zugelassen.

Das ist auch der Grund, warum viele Anbieter von Nootropika, ihren Firmensitz in Amerika oder Großbritannien haben. Viele Nootropika enthalten auch nur einfache Nahrungsergänzungsmittel, weshalb man sie problemlos bei Amazon erwerben kann. Auch in der Apotheke kannst du einige Nootropika problemlos erhalten.

Angeboten werden Nootropika meistens in kleinen Fläschchen und liegen preislich zwischen 20 und 40 Euro.

Gerade Nootropika, die auf natürlicher Basis aufgebaut sind, lassen sich problemlos übers Internet besorgen und können bedenkenlos eingenommen werden. Welceh Nootropika zu den natürlichen gehören, erfährst du weiter unten. Möchtest du dir ein synthetisches Nootropikum zulegen, solltest du dich vorher im Internet vorher informieren, ob die gewählte Substanz wirklich ein Nootropikum und somit ungefährlich ist.

Es kann nämlich auch passieren, dass du an eine sogenannte Smart Drug geräts, dessen Einnahme nicht unbedingt bedenkenlos und nebenwirkungsfrei ist. 

Für ein gesundes Gehirn wird mehr als nur Nootropika benötigt

Damit ein Nootropika auch effektiv wirken kann, muss eine gesunde und solide Basis geschaffen werden, die das Gehirn dabei unterstützt, fit und gesund zu bleiben, denn bei einem gesunden Gehirn wirken Nootropika wesentlich besser, als bei einem Gehirn, was ohnehin schon wenig leistungsfähig ist.

Um das Gehirn, über den Blutfluss mit ausreichend Sauerstoff sowie Nährstoffen zur Neurotransmitterbildung zu versorgen, sowie die Bildung von neuronalen Verzweigungen anzukurbeln, können mehrere Vorkehrungen getroffen werden. 

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist bei der Einnahme von Nootropikum das A und O und sollte nicht unterschätzt werden.

Vor allem sind sogenannte Super Foods, mit der Einnahme von Nootropika gut kombinierbar. Bei Super Foods handelt es sich um Nahrungsmittel, die eine positive Auswikrung auf die körperliche und geistige Entwicklung haben und somit das Nootropikum optimal unterstützen. 

Zu den sogenannten Super Foods zählen zum Beispiel:
– Goji Beeren
– Acai Beeren
– spezielle Kaffeesorten
– alte Mittel aus der chinesischen sowie indischen Medizin
– sowie verschiedene Früchte, Öle und Teesorten.

Zudem sind verschiedene Antioxitandien wichtig, die der Bildung, freier Radikalen entgegenwirken sowie eine Ernährung, mit Lebensmitteln, die Omega-3-Fettsäuren enthalten. 

Des Weiteren ist für die kognitive Leistung viel Sport sowie ausreichend Schlaf wichtig. Sport fördert genauso wie einige Nootropika, die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren, was somit für die Entstehung neuer Nervenzellen sorgt. Auch ein ausreichender Schlaf, von sieben bis zehn Stunden hat die gleiche Wirkung.

Diesen kann man zusätzlich mit der Einnahme von sogenannten ZMA-Präparaten unterstützen. Außerdem werden durch ausreichend Sport die Blutgefäße erweitert, wodurch das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt wird. Durch den, während des Sport treiben, entstanden Sauerstoffmangel, lernt das Gehirn zudem, das Auskommen mit weniger Ressourcen, wodurch eine verbesserte Aufmerksamkeit sowie eine erhöhte Konzentration entsteht. 

Ist diese gesunde Grundlage des Gehirns gegeben, können Nootropika wesentlich besser, ihre volle Wirkung erzielen. Nootropika haben positiven Einfluss auf die kognitive Leistung, ohne den Körper in eine Abhängigkeit verfallen zu lassen oder ihm anderen Schaden zuzufügen.

Sie erhöhen deine Konzentration sowie die Leistungsfähigkeit, wodurch alltägliche Herausforderungen mit mehr Motivation und weniger Stress, gemeistert werden können.

Die meisten Nootropika kannst du problemlos über das Internet beziehen. Selbst stärkere Mittel kannst du im Handel bekommen. Gewissenhaft angewendet sind Nootropika also ein Mittel, um deine Gehirnleistung langfristig zu verbessern. Somit ist es eine legitime Substanz, was für mehr geistige Klarheit sorgt und weniger Stress im Beruf oder der Schule verschafft, wodurch du wiederrum bessere Erfolge erzielen kannst. 

Im folgenden stellen wir dir einige Nootropika vor und bringen dir ihre Wirkung sowie Vorteile näher. 

Rezeptfrei erhältliche Nootropika

Die Auswahl an Nootropika ist riesig und es befinden sich unter ihnen eine Vielzahl an Mitteln, die zur Steigerung der mentalen Gesundheit sowie einer Verbessung der Motivation sowie Stimmungsverbeserung dienen.Bei den wahren Fähigkeiten von Nootropika handelt es sich allerding um die Substanzen, die Nootropika zu einem wahren Leistungssteigerer machen.

Sie geben der Stimmung als auch der Motivation einen Schub und sorgen für eine optimale Produktivität während der Arbeit oder des Lernens, indem die Konzentration gesteigert wird. Des Weiteren haben sie die positive Eigenschaft, für einen wachen Geist zu sorgen. 

Zielgruppen

Die Zielgruppe für Nootropika ist sehr breit gefächert. So greifen zum Beispiel oft Schüler und Studenten zu Nootropika, wenn sie vor einer Prüfung stehen oder ihnen der Leistungsdruck zu viel wird.

Doch auch normale Arbeitnehmer sehen oft eine Lösung in der Einnahme von Nootropikum, da es auf der Arbeit oft schwieriger ist, sich zu konzentrieren, was noch mit Müdigkeit und Stress einhergeht. Doch selbst Sportler benötigen während des Sportes eine vermehrte Konzentration, da ohne ausreichend Konzentration nicht die gesamte Leistung erzielt werden kann.

Auch wenn Menschen älter werden, gehört es zum Alterungsprozess dazu, dass das Hirn sich zurückbildet. Für manche ist dieser Prozess schleichend, während er bei anderen besonders unter neurologischen Gründen schneller gehen kann. 

Wie du sehen kannst, geht die Zielgruppe von jung bis alt. Alle haben sie gemeinsam, dass sie sich mehr Konzentration und kognitive Leistung wünschen. Doch auch im medizinischem Bereich können Nootropika helfen, weshalb Patienten, die unter Depressionen oder Angstzuständen leiden, oft zu Nootropika greifen.

Ein kongnitiver Abbau ist oft die Ursache dafür, dass nicht mehr die volle Leistung erbracht werden kann und es zu den verschiedenen Symptomen kommt. Anzeichen für einen kognitiven Abbau können sein:

– eine mangelnde Konzentration
– Schwierigkeiten beim Erinnern oder ausführen von alltäglichen Tätigkeiten
– Schwierigkeiten beim Lernen
– einem geringen Fokus
– Ausdrucksschwäche und Kontaktscheue
– sowie eine schlechte Stimmung und Depressionen

Nootropika helfen dabei, den kognitiven Abbau zu verlangsamen bzw. wieder für eine kognitive Leistungssteigerung zu sorgen, was im beruflichem sowie schulischem Weg sehr hilfreich ist. Leistungsdruck wird gemindert und Stress reduziert, was widerum für ein allgemeines Wohlbefinden sorgt und mehr Lebensqualität verleiht. 

Vorteile von Nootropika im Überblick

– nahezu frei von Nebenwirkungen
– können gut mit anderen Substanzen als Stack kombiniert werden
– legal erhältlich
– besonders effektiv, um die kognitive Leistung zu steigern
– in verschiedenen Formen erhältlich
– auch im medizinischen Bereich anwendbar
– kann nahezu bedenkenlos und risikofrei eingenommen werden
– perfektes Gehirndoping für eine breite Zielgruppe
– verleiht mehr Lebensqualität
– es stehen zahlreiche Substanzen zur Verfügung
– Forschung untersucht weitere Nootropika, sprich, der Markt an neuen Mitteln steigt auch in Zukunft

Fazit 

Nootropika eignen sich für eine breite Zielgruppe und unterstützen die kognitive Leistung, wenn es zu einem kognitiven Abbau kommt.

Nootropika sind nahezu frei von Nebenwirkungen und im Gegensatz zu Smart Drugs problemlos im Internet oder der Apotheke erhältlich. Sie verbessern unter anderem die kognitive Leistung, helfen bei Depressionen und steigern die Konzentration.

Da es schon vorgefertigte Stacks zu kaufen gibt, eignen sich Nootropika auch hervorragend für Anfänger und Einsteiger. Fortgeschrittene können sich die Stacks selber mit mehreren Substanzen kombinieren und zusammenstellen. Durch Nootropika kannst du ein völlig neues Lebensgefühl erlangen und hervorragende Leistungsergebnisse erzielen. 

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