So heilst Du Dich von Selbstzufriedenheit

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Ok, zugegeben: Der Titel dieses Artikels ist etwas krass. Schließlich klingt er so, als ob Selbstzufriedenheit eine Krankheit wäre. Und ist nicht Selbstzufriedenheit etwas, das jeder Mensch eigentlich erreichen möchte?

Einerseits: Ja, das ist es natürlich. Denn wer selbstzufrieden ist, ist natürlich auch zugleich glücklich.

Andererseits: Nein, denn wer selbstzufrieden ist, der verfolgt seine Ziele nicht weiter. So gesehen ist Selbstzufriedenheit einer der größten Killer für Deine Träume.

Darum erfährst Du in diesem Artikel eine sehr effektive Technik, weiterhin ein selbstzufriedenes Leben zu führen, ohne Deine Träume zu vernachlässigen.

Erfolg kann auch Schattenseiten haben

Viele Menschen sind der Meinung, dass Erfolg immer auch etwas mit Glück zu tun haben muss. Doch in den meisten Fällen ist es das nicht (genau genommen gibt es sogar mit zuviel Glück überhaupt keinen Erfolg).  Er ist meistens harter Arbeit geschuldet. Und darum ist es auch nicht überraschend, dass viele Menschen, die ihre ersten Erfolge genießen, sich erst einmal entspannt zurücklehnen und ihre Erfolge genießen. Haben sie sich ja schließlich auch verdient, oder?

Nun, das mag schon sein, aber ganz schnell, kann sich so eine Belohnung zu einem echten Problem entwickeln – wenn man dann nämlich seine Ziele aus den Augen verliert, weil man so zufrieden ist. Bestimmt kennst Du das aus dem Fußball – wenn Fußballern nämlich vorgeworfen wird, dass sie so schlecht spielen, weil sie „satt“, „erfolgsverwöhnt“ sind. Und satte Spieler sind ein gefundenes Fressen für junge, unterschätzte Spieler.

Denke an Deine Wettbewerber

Im Geschäftsleben ist das ganz ähnlich. Wenn Du erfolgsverwöhnt und selbstzufrieden wirst, rutscht Du von der Gewinner-Seite ganz schnell in eine unangenehme Position: Deine Wettbewerber drohen, Dich zu überholen. Ehe Du Dich´s versiehst musst Du einen viel härteren Kampf darum führen, vorne zu bleiben oder wieder auf die vorderen Plätze zu gelangen.

Der Grund dafür ist der Antrieb. Wenn Du Deinen Antrieb verlierst -und das eben passiert bei Selbstzufriedenheit ganz leicht- dann gerätst Du in Not und musst darum kämpfen vorne zu bleiben.

Hier sind drei Techniken, damit Du Deinen Antrieb nicht verlierst.

1. Suche und finde

Wenn Du feststellst, dass Du auf dem Erfolgsweg bist, kannst Du loslegen. Was Du suchen sollst? Jemanden, von dem Du weißt, dass er besser ist als Du. Anschließend finde heraus, welche ihre Stärken sind, die ihnen helfen, immer vorne zu bleiben. Von ihnen kannst Du lernen und es in Deine eigene Praxis umsetzen. Und Du hast klar vor Augen, dass Du Deine Ziele noch lange nicht erreicht hast, weil jemand anderer bereits gezeigt hat, dass es noch weiter geht. Und von diesem jemand kannst Du sogar lernen.

2.  Entferne Dich aus Deiner Komfortzone

Wenn Du gerade auf Deinem Erfolgsweg stecken geblieben bist, weil Du eigentlich zufrieden bist, gibt es einen einfachen Weg, um auszubrechen: Mache einen Schritt aus Deiner Komfortzone heraus. Und keine Sorge – so erfolgreich kannst Du überhaupt nicht sein, um nicht sehr viel Platz um Deine Komfortzone herum zu haben. Oft ist dieses Raustreten aus der Komfortzone sogar das Einzige, was wir machen müssen, um auf unserem Weg zum Erfolg einen Schritt voran zu kommen – und dabei genügt es, wenn Du Dich auf eine einzige Sache konzentriert, die Dir unangenehm erscheint.

Wenn Du diese eine Furcht anpackst, die Dich daran hindert, noch erfolgreicher zu sein, wirst Du auch nicht mehr selbstzufrieden sein. Du schaffst Dir also dadurch Deine eigene Unzufriedenheit und animierst Dich dadurch selbst, weiter zu machen – weil Du siehst, dass Du noch lange nicht alles erreicht hast, was Du eigentlich willst.

3. Mache es Dir ruhig unbequem

Stell Dir vor, Du bist auf dem Weg zur Arbeit und ein kleiner Stein ist in Dein Schuh gerutscht. Unangenehm, nicht wahr? Du willst das blöde Ding bei der nächstbesten Gelegenheit wieder loswerden, weil es so nervt. Genauso so einen Stein in Deinem Schuh benötigst Du, wenn Du vor lauter Selbstzufriedenheit in angenehmer Schläfrigkeit vor Dich hin dümpelst.

Dieses Ding reizt Dich und ist nervtötend – und damit genau die richtige Motivation, um keine Ruhe zu geben, bist Du es endlich los bist. Und wie legst Du Dir so einen Stein (auch noch freiwillig!) in Deinen geistigen Schuh? Ganz einfach: Indem Du Dir genau vorstellst, wie durch das, was Du erreichst, die negativen Aspekte des Ist-Zustandes verschwinden. Schließlich willst Du ja viele Dinge, auch deshalb erreichen, um ein aktuelles Problem zu lösen, oder? Indem Du Dich darauf konzentrierst, vergrößerst Du das aktuelle Problem und schaffst in Dir eine Dringlichkeit, sodass Du nicht mehr selbstzufrieden sein kannst. Aber Achtung: Formuliere Deine Ziele grundsätzlich immer positiv – aber denke daran, welche negativen Aspekte, wegfallen, wenn Du Dein Ziel erreicht hast.

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